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Unterschied Weizenkeime und Weizenkleie in der Wirkung? Sind Weizenkleie wirklich gesund, wenn man Weizenmehl generell meiden soll?

Weizenkeime und Weizenkleie sind zwei verschiedene Teile des Korns. Die Keime sind der Embryo und stecken voller Vitamine, Mineralstoffe und hochwertiger Fette. Sie stärken Immunsystem und Zellschutz. Die Kleie ist die äußere Schale und liefert vor allem Ballaststoffe. Sie reguliert die Verdauung, bindet Giftstoffe und fördert eine gesunde Darmtätigkeit.


Wer Weizenmehl meidet, muss nicht automatisch auf alle Weizenbestandteile verzichten. Mehl ist stark verarbeitet und treibt den Blutzucker. Kleie und Keime dagegen sind naturbelassen und wirken anders. Weizenkleie kann bei empfindlichem Darm anfangs Blähungen machen, daher langsam steigern. Bei Zöliakie oder klarer Glutenunverträglichkeit bitte weglassen. Ansonsten ist Kleie durchaus gesund – sie ist kein Auszugsmehl, sondern ein wertvolles Füll- und Reinigungsmittel für den Darm. Weizenkeime sind das energetische Kraftpaket. Beide haben ihre Berechtigung in einer vitalstoffreichen Küche.


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