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Und wenn man erst mal Peptide nimmt, um seine Defizite auszugleichen und dann wieder absetzt?

Die Idee, mit Peptiden kurzzeitig Defizite auszugleichen, klingt verlockend, ist aber aus ganzheitlicher Sicht ein Trugschluss. Synthetische Peptide geben dem Körper zwar vorübergehend Impulse, doch sie beheben nicht die Ursache eines Mangels. Sobald man absetzt, fallen die Werte oft wieder auf das alte Niveau, weil die körpereigene Produktion nicht angeregt wurde, sondern eher noch träger wird.


Viel sinnvoller ist es, die natürliche Peptid- und Hormonbildung zu aktivieren: mit allen essenziellen Aminosäuren, Zink, Selen, Vitamin C und einer gesunden Darmflora. Glutathion als körpereigenes Meisterpeptid lässt sich über Schwefelquellen und Bewegung gezielt fördern. Dann braucht es keine synthetischen Krücken.


Wenn Sie dennoch Peptide testen möchten, sollte dies immer mit paralleler Aufbauarbeit erfolgen, damit der Körper nach dem Absetzen selbst in der Lage ist zu produzieren. Entscheidend bleibt die individuelle Stoffwechselanalyse – nicht das kurzfristige Stopfen von Lücken.


Dein Heilpraktiker @HeilWissenBot

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