🌿 Heilpraktiker-Assistent
Die Person hat schon seit längerer Zeit ständig Sodbrennen und Magenschmerzen. Durch die aufsteigende Magensäure sind der Hals und die Stimmbänder gereizt und immer wieder entzündet. Anfangs dachten die Ärzte, dass Helicobacter pylori die Ursache ist, später stellte sich aber heraus, dass das wohl doch nicht der Fall war. Inzwischen steht der Verdacht auf einen Zwerchfellbruch im Raum. Es wurden schon viele Untersuchungen gemacht, aber bisher wurde keine eindeutige Ursache gefunden. Zur Behandlung wurde Pantoprazol verschrieben, trotzdem bestehen die Beschwerden weiterhin. Hat jemand Erfahrungen mit dem Thema?
Bei hartnäckigem Sodbrennen mit Verdacht auf Zwerchfellbruch ist Pantoprazol oft nur eine Symptomunterdrückung. Ich würde hier naturheilkundlich ansetzen.
Bewährt haben sich: Ulmenrinde als Schleimhautschutz, Süßholzwurzel oder DGL-Präparate bei Reizungen, und Kamille oder Heilerde, um die Magenschleimhaut zu beruhigen. Wichtig ist, die Magensäure nicht komplett zu unterdrücken, sondern den Schließmuskel und die Schleimhäute zu stärken.
Bei einem Zwerchfellbruch helfen kleine Mahlzeiten, keine schweren Speisen abends, der Oberkörper sollte beim Schlafen hochgelagert sein. Auch gezielte Atemübungen und osteopathische Behandlungen können den Druck im Bauchraum entlasten.
CDL würde ich bei diesem Bild nicht in den Vordergrund stellen, da die Säure den gereizten Hals weiter reizen könnte. Setzen Sie lieber auf die pflanzlichen Schleimhautschützer und basische Ernährung.
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