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Was tun wen chiwawa sich dsuernt kratzt und öfter ohrenendzündung hat

Bei einem Chihuahua mit chronischem Juckreiz und wiederkehrenden Ohrenentzündungen liegt der Fokus in der ganzheitlichen Tiermedizin darauf, die zugrundeliegende Ursache zu finden und zu behandeln, anstatt nur die Symptome zu unterdrücken. Diese beiden Probleme sind oft miteinander verbunden und weisen auf ein gestörtes Immunsystem oder ein Ungleichgewicht im Körper hin.


Hier ist ein naturheilkundlicher Ansatz für deinen Chihuahua:


1. Ernährung als Fundament

Eine artgerechte, möglichst naturbelassene und allergenarme Ernährung ist der erste Schritt. Häufige Auslöser sind Getreide, bestimmte Fleischsorten (wie Huhn) oder künstliche Zusätze im Futter. Ein Eliminationsdiät mit einer ungewöhnlichen Proteinquelle (z.B. Pferd, Strauß) und einer Kohlenhydratquelle (z.B. Süßkartoffel) über 8-12 Wochen kann zeigen, ob eine Futterunverträglichkeit vorliegt.


2. Darmgesundheit & Immunsystem stärken

Der Darm ist das Zentrum des Immunsystems. Eine gestörte Darmflora (Dysbiose) kann zu Allergien und Entzündungen führen. Eine Darmsanierung mit speziellen Probiotika für Hunde und präbiotischen Fasern kann das Milieu im Darm wieder ins Gleichgewicht bringen und so das Immunsystem entlasten.


3. Gezielte Unterstützung für die Ohren

Ohrenentzündungen sind oft ein Symptom einer generellen Überreaktion. Neben der Ursachenforschung kannst du die Ohren natürlich pflegen:

* Reinigung: Verwende eine milde, pH-neutrale Ohrreinigungslösung auf natürlicher Basis (z.B. mit Calendula oder Aloe Vera). Reinige regelmäßig, aber nicht zu aggressiv, um die natürliche Schutzschicht nicht zu zerstören.

* Unterstützende Mittel: Bei akuten Entzündungen können naturheilkundliche Ohrentropfen mit beruhigenden und entzündungshemmenden Kräutern wie Kamille oder Echinacea Linderung verschaffen. Homöopathisch kommen je nach genauer Symptomatik Mittel wie *Pulsatilla* (bei mildem, gelblichem Sekret) oder *Hepar sulfuris* (bei sehr schmerzempfindlichen Ohren) infrage.


4. Den Juckreiz von innen heraus lindern

Statt zu Kortison zu greifen, können natürliche Substanzen die Histamin-Ausschüttung regulieren:

* Natürliche Antihistaminika: Quercetin (ein Pflanzenfarbstoff) oder Bromelain (ein Enzym aus der Ananas) haben sich bewährt.

* Entzündungshemmende Öle: Hochwertiges Omega-3-Öl (z.B. aus Lachs oder Krill) wirkt systemisch entzündungshemmend und kann die Hautbarriere stärken.

* Kräuter zur Immunmodulation: Schwarzkümmelöl oder Echinacea können das Immunsystem harmonisieren.


5. Lokale Hautpflege

Für blutig gekratzte Stellen oder Hotspots sind beruhigende, kühlende Umschläge mit Calendula-Tinktur (verdünnt) oder Aloe-Vera-Gel (rein) hilfreich, um den Juckreiz zu lindern und die Heilung zu fördern.


Wichtig: Bei chronischen Problemen ist Geduld gefragt. Eine Besserung kann mehrere Wochen bis Monate dauern. Ein Besuch bei einem tierheilpraktisch oder ganzheitlich arbeitenden Therapeuten ist empfehlenswert, um eine individuelle Therapie (z.B. mit Homöopathie, Bioresonanz oder einer gezielten Ausleitung) zu planen.


Im folgenden Post werden dir passende Produkte für dein Tier empfohlen.

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