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Stimmt das bezüglich Nebenwirkungen, in kleiner/normaler Dosis oder nur, wenn sehr hochdosiert? :Lithium stabilisiert Neurotransmitter wie Serotonin, Noradrenalin und Dopamin, fördert die BDNF-Produktion und wirkt über zelluläre Signalwege, kann aber bei Langzeiteinnahme Nierenfunktionsstörungen, Schilddrüsenprobleme oder Gewichtszunahme verursachen.
Die genannten Nebenwirkungen von Lithium – Nierenfunktionsstörungen, Schilddrüsenprobleme, Gewichtszunahme – treten fast ausschließlich bei hohen pharmakologischen Dosen auf, wie sie in der Schulmedizin bei bipolaren Störungen eingesetzt werden (600–1800 mg Lithiumcarbonat täglich).
In niedriger Dosierung (z. B. 1–5 mg als Lithium-Orotat oder aus natürlichen Quellen wie lithiumhaltigem Mineralwasser) wirkt Lithium als essenzielles Spurenelement. Hier sind Nebenwirkungen äußerst selten und mild. Die neuroprotektiven und stimmungsstabilisierenden Effekte – wie die Förderung von BDNF und die Regulation von Serotonin, Noradrenalin und Dopamin – treten bereits in diesen Mikrodosen auf, ohne die typischen Risiken.
Bei M. Meulengracht (Gilbert-Syndrom) ist die Verträglichkeit in der Regel gut, dennoch sollte die Dosis langsam gesteigert und die Nierenfunktion gelegentlich überprüft werden.
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