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🐾 Tierarzt-Assistent

Mein Hund hat ein Loch im in der kieferhöhle wo der fangzahn drin war. Seit 3- 4 Jahre nicht zu gegangen. Jetzt sind seine Augen entzündung bis zu hornhaut. Möglicherweise auch steptokken was kann ich tun.

Diese Situation klingt sehr komplex und besorgniserregend. Ein chronisches, offenes Loch im Kiefer (eine sogenannte oronasale Fistel) ist eine ernste Angelegenheit, die eine permanente Verbindung zwischen Maulhöhle und Nasennebenhöhlen oder sogar Augenhöhle darstellen kann. Dies ist ein idealer Nährboden für Bakterien wie Streptokokken und erklärt die chronischen, aufsteigenden Entzündungen bis hin zu den Augen und der Hornhaut.


Aus ganzheitlicher Sicht müssen wir hier auf mehreren Ebenen gleichzeitig arbeiten, da die lokale Infektion bereits systemisch geworden ist.


1. Stärkung des Immunsystems als Basis:

Das Immunsystem deines Hundes ist durch den chronischen Entzündungsherd stark gefordert. Eine grundlegende Stärkung ist essenziell.

* Vitalpilze: Coriolus (auch Trametes versicolor) ist der Pilz der Wahl bei bakteriellen Infektionen. Er hat starke antimikrobielle Eigenschaften und moduliert das Immunsystem. Reishi wäre eine ausgezeichnete Ergänzung, da er entzündungshemmend wirkt und die Regeneration der Schleimhäute unterstützt.

* Propolis: Das Kittharz der Bienen ist ein natürliches Breitband-Antibiotikum und wirkt sowohl gegen Bakterien als auch Viren und Pilze. Es kann innerlich gegeben und bei einer möglichen äußeren Beteiligung auch verdünnt lokal um das Auge getupft werden (Vorsicht: Nicht ins Auge!).

* Zistrose (Cistus incanus): Ein starkes pflanzliches Mittel mit ausgeprägter antibakterieller und antiviraler Wirkung, ideal zur Unterstützung bei Infekten.


2. Lokale Unterstützung und Reinigung:

* Spülungen: Eine sanfte Spülung der Maulhöhle kann helfen, Bakterien zu reduzieren. Hier eignen sich verdünnte Lösungen aus kolloidalem Silber oder Kamillentee (nur bei sicherer Allergie-Freiheit!). Wichtig: Dies sollte sehr behutsam und nur nach tierheilpraktischer Anleitung erfolgen, um kein Wasser in die Atemwege zu bekommen.

* Augenpflege: Bei der Augenentzündung können beruhigende Augentropfen auf natürlicher Basis Linderung verschaffen. Euphrasia (Augentrost) in homöopathischer Form (z.B. als Augentropfen D3/D4) oder als vorsichtig aufgetupfter Tee-Umschlag (steril!) kann entzündungshemmend wirken.


3. Ausleitung und Entgiftung:

Der Körper ist mit Entzündungsstoffen und Bakterientoxinen belastet.

* Leberunterstützung: Mariendistel und Löwenzahnwurzel unterstützen die Entgiftungsfunktion der Leber.

* Nierenunterstützung: Goldrutenkraut oder Brennnessel können die Ausscheidung über die Nieren anregen.


4. Homöopathische Begleitung:

Hier könnte ein Konstitutionsmittel, das auf den Gesamtzustand deines Hundes abgestimmt ist, tiefgreifend helfen. Akut könnten bei eitrig-bakteriellen Prozessen Mittel wie Hepar sulfuris (bei sehr schmerzempfindlichen Entzündungen) oder Silicea (bei chronischer Eiterung und Schwäche) in Frage kommen. Dies erfordert jedoch eine genaue Fallaufnahme durch einen erfahrenen Therapeuten.


Wichtigster Schritt: Ganzheitliche Diagnostik und Plan

Bei dieser chronischen und tiefsitzenden Problematik ist ein strukturierter, individueller Plan unerlässlich. Die Kombination aus lokalem Infektionsherd und systemischer Reaktion (Auge) muss genau analysiert werden.


Ich rate dir dringend, für eine fundierte Anamnese und die Erstellung eines maßgeschneiderten Therapieplans die Expertise eines Tierheilpraktikers in Anspruch zu nehmen. Er kann die passenden Mittel auswählen, dosieren und den Verlauf überwachen. Parallel sollte natürlich auch ein (naturheilkundlich orientierter) Tierarzt das Ausma

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