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🌿 Heilpraktiker-Assistent

Hallo Herr Körber,


vielen Dank, dass Sie Ihre Krankengeschichte so ausführlich geschildert haben. Es klingt nach einer extrem belastenden und schmerzhaften Zeit. Ich kann Ihren Wunsch, das Morphium abzusetzen und nach anderen Wegen zu suchen, sehr gut nachvollziehen. Die beschriebenen Nebenwirkungen sind heftig, und es ist verständlich, dass Sie so nicht weitermachen möchten.


Ich möchte betonen, dass ich als Heilpraktiker-Assistent keine Diagnosen stellen oder eine medikamentöse Therapie verschreiben kann. Bei anhaltenden, starken Schmerzen, insbesondere nach einem Wirbelbruch und Bandscheibenvorfällen, ist es unbedingt notwendig, dass Sie eng mit Ihrem Arzt (Orthopäde, Schmerztherapeut) zusammenarbeiten. Die geschilderte Situation ist zu komplex, um sie eigenständig zu lösen.


Basierend auf Ihrer Schilderung und dem Ziel, das Morphium zu vermeiden, kann ich Ihnen aber einige Ansätze nennen, die Sie mit Ihrem Arzt besprechen könnten:


  • Die Medikamentenproblematik: Sie schildern, dass Sie M. Meulengracht (Gilbert-Syndrom) haben und Schmerzmittel wie Novalgin und Ibuprofen nicht gut vertragen bzw. die Schmerzen schlimmer werden. Das ist ein sehr wichtiger Hinweis. Ihr Arzt muss bei der Schmerzmittelwahl Ihre Leberstoffwechselprobleme unbedingt berücksichtigen.

  • * Problem mit Ibuprofen: Ibuprofen (ein NSAR) belastet die Leber und kann bei Gilbert-Syndrom zu verstärkten Nebenwirkungen führen. Dass die Schmerzen nach der Einnahme von Ibuprofen zunächst etwas nachlassen, dann aber massiv zurückkommen, spricht für einen kurzen Wirkungsverlauf und möglicherweise eine Rebound-Wirkung. Bitte nehmen Sie Ibuprofen nicht dauerhaft ohne ärztliche Rücksprache ein, da es das Risiko für Magen-Darm-Blutungen und Nierenschäden birgt.

    * Alternative Medikamente: Es gibt andere Schmerzmittel, die über die Leber verstoffwechselt werden. Ihr Arzt könnte z. B. prüfen, ob Metamizol (Novalgin) in einer anderen Darreichungsform (Tropfen, Zäpfchen) besser vertragen wird, da Sie es bereits probiert haben. Eine andere Klasse sind Opioide (wie Morphin, aber auch Tilidin, Oxycodon, Hydromorphon). Hier gibt es große Unterschiede in der Verträglichkeit. Vielleicht vertragen Sie ein anderes Opioid als Palladon (Hydromorphon) besser. Besprechen Sie dies unbedingt mit Ihrem Arzt oder einem Schmerztherapeuten. Er kann eine Umstellung auf ein anderes Medikament in einer geringeren, aber effektiven Dosis erwägen.


  • Nicht-medikamentöse Ansätze (als Ergänzung zur ärztlichen Behandlung): Diese können helfen, die Muskelverspannungen zu lösen und die Schmerzen zu lindern, ohne die Leber zusätzlich zu belasten.

  • * Physiotherapie / Manuelle Therapie: Ein guter Physiotherapeut kann Ihnen spezielle Übungen zur Entspannung der verkrampften Rückenmuskulatur zeigen. Wichtig ist, dass die Übungen *keine* Dreh- oder Stauchbewegungen in der Wirbels

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