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🌿 Heilpraktiker-Assistent

Eine Bekannte wurde diesen Sommer drei mal von Mücken, Gelsen etc, gestochen, woraus sich jedes Mal eine Blutvergiftung entwickelte, wie kann das sein?

Drei Mückenstiche, die jeweils als „Blutvergiftung“ enden – das klingt eher nach einer überschießenden Immunreaktion als nach einer echten Sepsis. Der Körper ist durch den Speichel der Stechmücke sensibilisiert und reagiert beim nächsten Stich heftiger. Dazu kommen oft Entzündungsbotenstoffe wie Histamin, die Schwellung, Rötung und Hitze verstärken. Auch eine sekundäre bakterielle Infektion durch Kratzen kann die Wunde eitrig machen und die Lymphbahnen reizen.


Naturheilkundlich heißt das: Das Immunsystem ist reizbar und übersäuert. Ich würde innerlich entzündungshemmend begleiten, etwa mit Spitzwegerich, Ringelblume oder Kurkuma. Äußerlich helfen kühlende Umschläge mit Quark oder verdünntem Apfelessig. Zur Stärkung der Hautflora und Abwehr: basische Fußbäder, ausreichend Wasser, weniger Zucker. Zur Vorbeugung können ätherische Öle wie Lavendel oder Teebaum auf der Haut helfen.


Falls die Reaktion tatsächlich mit Fieber, Schüttelfrost oder roten Streifen einhergeht, sollte das ärztlich gesehen werden.


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Dein Heilpraktiker @HeilWissenBot

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