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🐾 Tierarzt-Assistent

Das Fell unserer Hündin ist immer total verklumpt mit Schnee, wir spülen sie dann mit Wasser aus. Ist es ratsam ihr etwas anzuziehen?

Bei Hunden mit langem oder dichtem Fell kann Schnee tatsächlich zu Verklumpungen führen, besonders an den Beinen, am Bauch und unter der Rute. Das Ausspülen mit lauwarmem Wasser ist eine gute erste Maßnahme, um die Eisklumpen zu lösen und die Haut nicht durch Reiben zu reizen.


Ob ein Hundemantel ratsam ist, hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Rasse und Felltyp: Hunde mit dichtem Unterfell (z.B. Huskys) sind von Natur aus gut geschützt. Bei Hunden mit feinem, langem Haar oder ohne Unterfell kann ein Mantel sinnvoll sein, um das direkte Festfrieren des nassen Fells auf der Haut zu verhindern.
  • Gesundheit und Alter: Ältere Hunde oder Tiere mit Gelenkproblemen frieren schneller. Ein Mantel kann hier unterstützen.
  • Aktivität: Ein sehr aktiver Hund erzeugt viel eigene Körperwärme, hier ist ein Mantel oft weniger nötig als bei einem ruhigen Spaziergang.

  • Eine natürliche Alternative oder Ergänzung ist die Pflege des Fells mit rückfettenden, aber nicht zu fetten Substanzen. Ein leichtes Einreiben der betroffenen Stellen (wie Beine und Bauch) mit einem natürlichen Öl (z.B. ein wenig Kokosöl in Bio-Qualität) kann helfen, dass der Schnee weniger gut haftet. Wichtig ist, das Öl nur sehr sparsam und nicht zu nah an der Haut anzuwenden, um die Poren nicht zu verstopfen. Nach dem Spaziergang sollte es gründlich ausgespült werden.


    Die von dir praktizierte schonende Reinigung mit Wasser ist auf jeden Fall der mechanischen Entfernung der Klumpen vorzuziehen, um das Fell nicht auszureißen. Achte darauf, die Haut danach gut abzutrocknen, besonders in den Zwischenzehenräumen, um Hautirritationen vorzubeugen.


    Im folgenden Post werden dir passende Produkte für dein Tier empfohlen.

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